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5 Dinge, die du vor dem Kauf eines Katzenbrunnens wissen solltest

5 Dinge, die du vor dem Kauf eines Katzenbrunnens wissen solltest

Verfasst von Dr. Katrin Wontorra, ganzh. Tierärztin aus Ratingen

Zuletzt aktualisiert: 10.03.2026

In der Tierarztpraxis werde ich häufig gefragt, ob ein Trinkbrunnen wirklich sinnvoll ist. Die kurze Antwort: Ja. Ein Brunnen ist deutlich besser als ein normaler Napf. Aber ich werde auch gefragt, welchen Brunnen man kaufen soll. Und da wird es komplizierter.

 

Nicht jeder Brunnen erfüllt, was er verspricht. Viele Katzen nehmen ihn gar nicht erst an. Ich erkläre hier, worauf es aus medizinischer Sicht wirklich ankommt.

Inhaltsübersicht

1. Das Material

Eine Katze prüft Wasser immer zuerst über den Geruch. Wenn etwas ungewöhnlich riecht, trinkt sie nicht. Plastik entwickelt mit der Zeit Mikrorisse, in denen sich Bakterien festsetzen. Das Wasser riecht dann anders, auch wenn es frisch aufgefüllt wurde.

 

In der Praxis habe ich außerdem immer wieder Katzen mit Kinnakne gesehen. Das ist eine Hautentzündung, die häufig durch Kontakt mit verkeimtem Plastik entsteht. Die Besitzer wissen das oft nicht.

 

Ich empfehle Brunnen aus Edelstahl oder Keramik. Edelstahl ist antibakteriell, bildet keinen Biofilm und lässt sich gründlich reinigen.

2. Die Lautstärke

Katzen sind sehr geräuschsensibel. Ein Brunnen, der surrt oder laut plätschert, wird von vielen Tieren gemieden. Ich habe Fälle erlebt, bei denen die Katze nach dem Wechsel auf einen leiseren Brunnen deutlich mehr getrunken hat.

 

Technische Herstellerangaben reichen hier oft nicht aus. Es lohnt sich, auf Erfahrungsberichte anderer Katzenbesitzer zu achten.

3. Die Reinigbarkeit

Viele Brunnen sind im Alltag kaum vernünftig zu reinigen. Enge Schläuche, kleine Spalten, viele Einzelteile. Genau dort sammeln sich Bakterien und Schimmel.

 

Ich empfehle Brunnen, die sich in wenige große Teile zerlegen lassen und spülmaschinengeeignet sind. Wenn die Reinigung aufwendig ist, wird sie seltener gemacht. Und ein Brunnen, der nicht regelmäßig gereinigt wird, kann der Gesundheit der Katze mehr schaden als nutzen.

4. Das Wasser selbst

Die meisten Besitzer geben ihrer Katze Leitungswasser. In vielen Regionen ist dieses jedoch mit Stoffen belastet, die langfristig problematisch sein können: Nitrat, Phosphate, Kalk. Besonders ein dauerhaft erhöhter Phosphatgehalt kann die Nieren belasten.

 

Wenn die Nierenwerte im Blutbild erhöht sind, sprechen wir Tierärzte bereits von einer Nierenschädigung von etwa 70 bis 75 Prozent. Das heißt: Bis dahin hat der Körper lange still gelitten.

 

Ein Brunnen mit einem guten Filtersystem kann hier einen Unterschied machen. Er filtert Schmutz, Bakterien und einen Teil der unerwünschten Mineralstoffe heraus. Das Wasser riecht sauberer, und die Katze nimmt es besser an.

5. Größe und Stabilität

Katzen haben empfindliche Schnurrhaare, die ihnen als Sinnesorgan dienen. Wenn eine Katze aus einem engen Behälter trinken muss und ihre Schnurrhaare dabei die Wände berühren, ist das für sie unangenehm. Viele Katzen reagieren darauf, indem sie den Brunnen meiden.

 

Die Trinkfläche sollte deshalb breit und offen sein. Außerdem sollte der Brunnen stabil stehen. Katzen testen neue Gegenstände, schieben und stupsen. Ein Brunnen, der dabei umkippt, wird in der Regel nicht mehr angenommen.

Was ich in der Praxis empfehle

Ich empfehle keine Produkte leichtfertig. Aber ich werde in der Praxis regelmäßig gefragt, und deshalb nenne ich inzwischen einen Brunnen, der die Kriterien, die ich hier beschrieben habe, aus meiner Sicht erfüllt: den Katzenbrunnen von TrinkTiger.

 

Er besteht aus lebensmittelechtem Edelstahl, lässt sich in wenige Teile zerlegen, ist spülmaschinengeeignet und arbeitet sehr leise. Das Filtersystem hält das Wasser frisch. Die Trinkfläche ist breit, die Konstruktion stabil.

 

Wer auf der Suche ist, kann ihn sich ansehen. Er wird mit einer 60-Tage-Garantie angeboten, was ich für sinnvoll halte, denn ob eine Katze einen neuen Brunnen annimmt, lässt sich vorher nicht immer vorhersagen.

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Dr. Katrin Wontorra

Verschiedene berufliche Stationen – von der Medienwelt bis zu internationalen Praktika in Tierarztpraxen, Zoos und Delphinarien – prägten meinen Weg in die Arbeit mit Mensch und Tier. Besonders meine Begegnungen mit kranken Tieren und meine Tätigkeit als Delphintherapeutin vertieften diesen Wunsch. Eigene gesundheitliche Erfahrungen führten mich schließlich dazu, Gesundheit ganzheitlicher zu betrachten. Heute begleite ich Menschen und Tiere mit großer Leidenschaft auf ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden.

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